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Zeitungsausschnitt vom 13.02.08

Gilmore Defender 110 HT
Gilmore-Offroad-Technik hat einem exzentrischen Briten das Leben geschenkt. Allradler hat nachgeschaut, was auf der langen Liste der Sonderwünsche steht.
Wir hatten die große Ehre mit einem 3 Doppel-Seiten Bericht in der ersten Ausgabe der neuen Offroad-Zeitschrift "Allradler" dargestellt zu werden. Berichtet wurde über den Umbau des schwarzen 110 HT, der auch schon mehrfach in unseren Newslettern zu bewundern war, oder auch weiter unten auf dieser Seite beschrieben wird. Volker Hamacher, der Chefredakteur und einer der Inhaber der neuen Zeitschrift, hat es geschafft auf eine lockere Art und Weise von unserer Arbeit zu berichten und uns somit seiner Leserschaft vorzustellen.
Für alle Interessierten hier der komplette Bericht im pdf-Format:
Fahrzeugumbauten
Umbau von Links- auf Rechtslenker bei Defender 110 HT
Aufgabe: der Defender Bj. 99 soll umgerüstet werden von Links-auf Rechtslenker und da man dann schon gerade dabei ist, auch eine neue Stirnwand aus 2004 mit neuem Amaturenbrett erhalten.
Diese Bilder zeigen, wie der Defender immer mehr Teile verliert
und zum Schluß fast nackig da steht.
Mit vereinten Kräften wird nun hier die alte Stirnwand abgenommen.
Hier sitzt man nun aber wirklich im Freien. Tja, Daniel mit Linkslenker ist nun nicht mehr.
Die neue Stirnwand ist nun drin, jetzt kann es an das Eingemachte
gehen.
Ene, mene Miste da steht sie nun die neue Kiste.
Nein, ganz so einfach wie hexen war der Umbau natürlich nicht. Er hat
viel Zeit, viel Arbeit , viele schlaflose Nächte, ständiges Träumen
von Kabelbäumen ....usw., gekostet. Aber Spaß hat´s dem Engländer
auch gemacht, das Lenkrad wieder auf die "richtige" Seite zu bringen
und das ist die Hauptsache. Wenn die Kiste dann noch läuft wie sie soll,
was will man da noch mehr?!
9 ty Softtop als PKW
Normalerweise hat man bei einem 9ty Softtop eher schlechte Karten, wenn man mehr als 2 Personen befördern möchte. Hier aber wurde der 9ty zu einem 7 Sitzer.
Es wurde ein speziell für dieses Fahrzeug, wie von uns bei Safety Devices in Auftrag gegeben, ein Überrollkäfig gefertigt bei dem die Diagonale herausnehmbar ist. Das hat folgenden Grund: und zwar hat man bei einer starren Diagonalen keine Möglichkeit mehr, die Sitze weiter nach hinten zu verstellen und somit kämen als Fahrzeugführer dann nur kleine Leute in Frage.
Als nächstes wurden Sitzbänke mit Gurthalterungen für 4 Personen eingebaut.
Das Reserverad, welches im Originalzustand auf der Ladefläche befestigt ist, wurde durch einen umgebauten Reserveradhalter SW auf der Hecktür befestigt. Dafür mußte aber aus der Klapptür eine Schwenktür werden. Hierfür wurden an der Seite rostfreie Schaniere angebracht.
Zum Schluss hatte der TÜV auch nichts zu beanstanden und nun läuft dieser Softtop als PKW.
Defender 90 SW in SE-Ausstattung
Defender 90 Station Wagon in SE-Ausstattung frisch ab Werk in Original Ausstattung.
Ursprünglich waren die beiden 90 ty´s mal absolut identisch. Beides Neue aus 2005 in Tonga green metallic in SE-Ausstattung. Heute sind sie so verschieden wie kaum ein anderes Auto.
Der Linke wurde u.a. mit einem außenliegendem Käfig von Safety Devices ausgestattet. Ein Lampenbügel mit 4 eckigen Nebelscheinwerfern, anderer Stoßstange mit A-Bügel, Schnorchel und Lampenschutzgittern runden das Bild von außen ab und verleiht dem 9ty eine ganz neue Optik.
Der Rechte bekam einen Umbau zum Hard Top. Die Original Seitenteile mit Fenster wurde entfernt und gegen geschlossene Seitenteile ausgetauscht. Ebenfalls ein Lampenbügel, dieses Mal aber mit runden Nebelscheinwerfern, ein Zyclon-Schnorchel, eine breitere Stoßstange und geänderte Trittstufen in schwarz, machen auch diesen 9ty zu einem Unikat.
130 iger Umbau
Dieser Umbau eines Defender 130 wurde durchgeführt, um eine bessere Zuladung zu erreichen. Es sollte gewährleistet werden, das große Transportkisten und im Notfall auch eine kleine Palette zugeladen werden kann.
Es wurde nun also zuerst die Rücksitzbank und die Sitzkonsole ausgebaut, die sich beim 130 iger auch Werk-zeugkiste nennt. Somit hatte man schon einmal eine ebene Fläche im Innenraum. Nach wie vorher bestand aber die Schwierigkeit der Zuladung, da die Schräge der Karosserie im Bereich des Einstiegs, ein einfaches Einladen verhinderte. Es mußte also diese Ecke entfernt werden. Die entfernte Ecke wurde dann mit Hilfe eines angefertigten Rahmens an der Tür angeschraubt, um wieder eine geschlossene Fläche zu erhalten. Verkleidet wurde diese neu angebrachte Ecke mit Riffelblech nur, weil eine der beiden Ecken leider bereits vorher schon durchbohrt worden waren, ansonsten hätte man auch eine einheitliche Optik von außen beibehalten können. Das innen angebrachte Riffelblech dient als Blende, um den Rahmen zu verdecken.
Die abschließende Änderung der Türgummis gewährleistet weiterhin, daß kein Wasser in Fahrzeuginnere eindringen kann.
Der zweite Wunsch des Kundens bestand darin, auch das Podest, welches mit einer Schrägen versehen war, ebenfalls als Abstellfläche nutzen zu können. Die Schräge mußte also entfernt werden um ein gerade Fläche zu erhalten.
Mit sehr großem Aufwand z.B. Ab- und Aufbau der Ladefläche und vielen Arbeitsschritten wurde die Rückwand komplett begradigt, so daß nun heute u.a. ein Kompressor seines Platz auf der neu geschaffenen Ablagefläche gefunden hat.
Defender 110 HT Motorrad Transporter
Hier mal eine etwas andere Variante sein Motorrad zu transportieren. Bei einem Defender 110 HT wurde die komplette Trennwand entfernt und durch eine neue Querverstrebung ausgetauscht. Die Cubby Box musste weiter nach vorne verschoben werden, damit ausreichend Platz für die Länge des Motorrades geschaffen werden konnte. An der neuen Querverstrebung wurde ein Motorradständer angebracht, so das das Motorrad ein sicheren Stand erhält. Durch ebenfalls speziell eingebaute Ankerpunkte, die fest mit der Karosserie verschraubt sind, wurde die Möglichkeit geschaffen das Motorrad an 4 Punkten mit Gurten zu verzurren. Für die Auffahrrampe wurde eine Aufnahmeplatte eingebaut, so daß die Rampe sich nicht verschieben kann.
Dieser Umbau ist mittlerweile sogar Crash tested. Heute sieht das Fahrzeug leider so aus:
...aber die Motorradhalterung hat Ihren Dienst getan und das Motorrad ist während des Unfalles an Ort und Stelle geblieben und nicht nach vorne durchgeschossen.
Defender 110 HT Nachfolger
Dies hier nun der Nachfolger des zerstörten im Originalzustand.
Es dauerte aber nicht lange und bald sah er dann so aus. Auch die Stauraumklappe wurde aus dem alten Fahrzeug ausgebaut und in den Neuen übernommen (Sie brauchte nicht einmal gerichtet werden).
Aber nicht nur von außen hat sich sich viel getan, auch innen wurde viel Arbeit hineingesteckt.
So wurde z.B. eine Liege-und Stauraumfläche aus Aluminium
Sandwichplatten geschaffen.
Die Düsen der Standlüftung wurden geändert, so daß die
Ladefläche ebenfalls beheizt wird und ein angenehmes übernachten
im Fahrzeug möglich ist. Es gibt nun 3 Ausströmer: vorne links,
vorne rechts und hinten.
Die Instrumetentafel wurde in schwarz pulverbeschichtet und passt sich ganz schön in die Optik ein. Bisher fanden wir die Lösung in blankem rostfrei nicht besonders ansprechend, aber wir finden das es in schwarz toll aussieht. In dieser Konsole wurde für 2 zusätzliche Instrumente und dem Heizungsregler der Standlüftung Platz geschaffen. Auch das Radio bekam einen neuen Platz.
Auf der Alu-Halteplatte, oben auf dem Amaturenbrett, wurde
die Navi-Halterung und der I-Pod befestigt.
Defender 110 SW mit 2 zusätzliche Sitzen in Fahrtrichtung
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Bei diesem Umbau wünschte der Kunde 2 zusätzliche Sitze in Fahrtrichtung mit 3-Punk-Gurten. Dadurch das die Sitze aber bei Nichtgebrauch hochklappbar sind, kann der Laderaum aber nach wie vor genutzt werden. Auch ein Erwachsener findet auf den neuen Sitzen bequem Platz und selbst ich , mit einer Größe von 1.93m, kann hier noch relativ entspannt Platz nehmen.
Blümchen Defender 110 SW
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Der Kunde ist König. Und wenn Sie die Riffelbleche und sonstige Teile in anderen Farben als üblich wünschen, so ist das für uns kein Problem.
Sonderanfertigungen
Hier möchten wir Ihnen einige unserer Sonderanfertigungen
zeigen. Alle Umbauten die nicht "Serie" sind, werden gemeinsam mit
dem Kunden erarbeitet, so daß auch oft hinterher im Teamwork Produkte
entstanden sind, die es mit Sicherheit nicht überall zu kaufen gibt.
Vielleicht haben Sie ja auch eine Idee die Sie gerne umsetzen lassen möchten.
Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne und fragen kostet ja bekanntlich
nichts.
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Hier eine schöne Alternative zu der üblichen Doppelbatterieanlage. Der Kunde fährt zwei Mercedes G und wollte ein System, welches er für beide Fahrzeuge nutzen kann. Somit mußte die Anlage transportabel werden. Es wurde also die Doppelbatterieanlage in eine Plasikbox verstaut und diese wiederum auf eine druckimprägnierte Holzplatte aufgeschraubt. An die Box angebracht wurden ebenfalls ein Voltmeter und eine 12 Steckdose. Auf die Holzplatte wurde noch eine Waeco Kühlbox und ein Wechselrichter befestigt, damit diese auch von einem zum anderen Auto transportabel sind.
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Bei diesem 9ty wurde die gesamte Ladefläche incl. Hecktür in Alu-Riffel ausgekleidet.
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Durch eine Steckkonsole speziell angefertigt für die Kiste
ist es möglich die Kiste gegen das Sitzkissen
nach belieben jederzeit auszutauschen.
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Auch vorne wurde eine Konsole angefertigt,so daß man die
CubbyBox gegen den Mittelsitz austauschen kann.
Die Lampenstange für den Disco II wurde speziell gefertigt, damit man
auf den Dachträger zur Lampenbe-
festigung verzichten konnte.
Die Trittstufen der SE Ausstattung wurden hier nachträglich pulverbeschichtet,
so daß das Fahrzeug, auch mit pulverbeschichteten Felgen , nachher komplett
schwarz war.
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Hier ist der Sitzumbau hinten zu sehen. Die Original Vordersitze
werden bei diesem Umbau nach hinten montiert. Und zwar auf eine speziell angefertigte
Konsole. Es besteht die Möglichkeit zwischen den Sitzen entweder einen
Mittelsitz oder eine Mittelkonsolse (Cubby Box) einzubauen. Möchte man
beides nutzen
können, ist dies ebenfalls möglich durch den Einbau einer Steckkonsole.
Unter dem Sitzkissen des Mittel-sitzes ergibt sich ein zusätzlicher Stauraum
für z.B. Straßenkarten. An der Stirnseite der Konsole wurden
Sitzheizungsschalter angebracht.
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Die hier gezeigten rostfreien Ecken wurden speziell angefertigt.
Da diese Ecken eine der Stellen ist, die
am schnellsten rosten, hat sich der Kunde entschieden,die Originale durch
rostfreie auszutauschen.
Auf dem Bild rechts wird eine Schaltkonsole, die ebenfalls komplett in Handarbeit
entstanden ist gezeigt.
Diese Schaltkonsole verfügt über elektrische Fensterheber-Schalter
hinten, sowie über Sitzheizungsschalter
der Original Sitze, die jetzt jedoch hinten montiert sind. Verwendet wurden
Original Land Rover Schalter. Das Alu-Riffelblech fügt sich in die Optik
der Alu-Riffelblech Auskleidung des Fußraumes hinten ein.
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Diese Alu-Riffel Laderaumauskleidung wurde zusätzlich mit
Ankerschienen (auch Airline-Schienen genannt) versehen, damit die Ladung bestmöglich
verzurrt werden kann. Die Schienen sind bündig in das Riffelblech
eingelassen, sie stehen nicht hervor. Alle Riffelblech Auskleidungen werden
von uns individuell für das
jeweilige Fahrzeug gefertigt. Ebenfalls besteht die Möglichkeit das Riffelblech
nachträglich pulverbeschichten
zu lassen, damit eine unschöne Oberflächenkorrosion nach einiger
Zeit verhindert wird.
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Auf den Bilder rechts und links werden Alu-Riffel Fußraumwannen
vorne gezeigt. Durch die zusätzliche
Abdichtung der Ränder sind diese wasserdicht und evt. eintretendes Wasser
durch die Türgummis kann nicht den Innenraum durchnässen.
Das mittlere Bild zeigt eine Komplett-Auskleidung eines 110 ner HT. Die Rückwand
sowie die Seitenwände
wurden ebenfalls verkleidet.
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Hier ebenfalls eine Komplett Auskleidung eines Mercedes G mit Ankerschienen.
Auch bei dieser Auskleidung wurden die Ränder abgedichtet, so daß kein Wasser unter das Riffel laufen kann.
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Hier wurde eine handelsübliche Aluminium-Kiste in einen
Herd mit Aufgewahrungmöglichkeiten umgebaut.
Die herausgeschnittene mit Scharnieren versehene Frontwand dient als Ablagefläche.
Neben und unter dem Herd wurden auf 2 Etagen Ablageplätze für Küchenutensilien
geschaffen.
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Hier werden die verschiedenen Arbeitsschritte von der Herstellung
einer Stauraumkiste gezeigt. Es wurde
der komplett zur Verfügung stehende Platz eines 110 ner HT genutzt.
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Der Rahmen wurde mit der Karosserie vernietet so daß sich ein bestmöglicher Halt ergibt. Ebenfalls wurde die Box abgedichtet, so daß Sie nun wasserdicht ist. Die Schaniere und die Klappe wurden pulverbe-schichtet.
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